Hier erzähle ich Euch von mir und meiner Familie


Hier bin ich noch ziemlich klein und sehr müde!
Hier bin ich noch ziemlich klein und sehr müde!

Ferdinand von Biebelskirch

*23.01.2009

Ich komme aus gutem Hause wie mops so schön sagt. Von einer Züchterin aus dem Deutschen Mopsclub [DMC]. Das war meinen Zweibeinern sehr wichtig. Sie sagen, es gibt außerhalb des Verbandes oft schwarze Schafe. Und ein Schaf, wollten sie ja nicht haben :-) 

 

Beruf:

Entertainer


Qualifikationen:

diverse Kunststückchen zum Beispiel High5, Kreisel (aber nur, wenn ich dafür was ganz Leckeres bekomme)

 

Interessen:

Ich bin ein Feinschmeckerchen, daher besonders am Futtern interessiert.

 

Mein erster Tag bei meinen Zweibeinern

Ich weiß noch ganz genau als meine neuen Zweibeiner mich abgeholt haben. Das war Karfreitag 2009! Zum Glück kannte ich sie ja schon, weil sie mich einige Male bei meiner Züchterin Frau Scharf besucht haben. Aber da waren ja auch noch meine Geschwister mit dabei. Jetzt musste ich mit meiner neuen kleinen Familie ganz alleine ins Auto steigen und eine ganze Weile fahren. Daniel ist extra vorsichtig gefahren, damit mir nicht gleich schlecht wird. (Normalerweise ist er ja schneller unterwegs). Aber mit dem Autofahren habe ich überhauptkein Problem. Ich durfte bei meinem neuen Frauchen Carolin im Fußraum und auf dem Arm bleiben. Das war schon ziemlich spannend für mich – ich war ja noch ein Welpe!

Jetzt muss ich mir erst mal alles anschauen!
Jetzt muss ich mir erst mal alles anschauen!

Ihr glaubt ja nicht wie aufregend das ist, wenn man auf einmal in eine neue Wohnung umzieht – ganz ohne Geschwister, nur mit zwei ganz glücklichen Menschen. Die haben sich aber auch gefreut, dass ich endlich da war. Sie haben mir extra alles ganz schön vorbereitet: ich hatte direkt ein super-kuscheliges Hundebettchen, dass sogar zu meiner Fellfarbe passt. Dazu Spielzeug! ...am liebsten mochte ich den kleinen hellen Plüsch-Stern. Aber zu allererst, musste ich mich natürlich mal umsehen [geschlafen hatte ich schon nach der Autofahrt]. Ich kann sagen, ich habe es ganz gut getroffen – meine neue Wohnung ist direkt neben einem großen Wald zum Spazieren gehen gelegen. Ich habe eine Terasse mit einem absolut bequemen Schlafplatz unterm Tisch und die Wohnung ist auch nicht übel.

Puh – erstmal erholen!
Puh – erstmal erholen!

Am tollsten fand ich ja, dass ich bei jedem Geschäftchen, dass ich verrichtet habe sofort Leckerchen bekam und meine Leute sich tierisch gefreut haben. Mein erster Tag ging ziemlich schnell vorbei. Das ist ja immer so, wenn man viel erlebt. Ich hatte Glück und musste nicht alleine in meinem Körbchen schlafen, das stand ja auch im Wohnzimmer. Also war ich ganz froh, dass neben Frauchens Bett mein neuer Schlafplatz sein sollte. Komischerweise in einem großen Pappkarton! Da kann ich doch alleine gar nicht raus! Aber Carolin meinte, das ist schon richtig so, wenn ich aufwache kratze ich ein bißchen und dann darf ich gleich zum Gassi gehen raus. Obwohl ich nachts gar nicht gekratzt hatte, ist sie trotzdem zweimal mit mir rausgegangen. Meine Güte, dabei wollte ich nur schlafen. Ich wusste auch gar nicht, dass ich Gassi machen sollte, als ich total verschlafen draussen rum getapst bin. Ich durfte dann schnell wieder in meine kuschelige Kiste und habe bis morgens geschlafen. Zum Glück hat mein Frauchen am nächsten Tag mit den Eltern von meinem Bruder telefoniert. Die haben ihn nachts schlafen gelassen – der Glückliche. Dürfte ich ab sofort also auch und morgens habe ich mir nach dem Geschäft draussen dann immer sofort was zum Naschen abgeholt.